Wussten Sie, dass Babyhaut drei bis fünf mal dünner ist als Erwachsenenhaut? Der Eigenschutz unserer Haut funktioniert über die Hautpigmentierung, diese ist beim Baby noch nicht in dem Ausmaß vorhanden, wie es sie beim Erwachsenen gibt.

Darum beachten Sie bitte folgende Punkte:

• Sonnenintensive Tageszeit (Mittags- und frühe Nachmittagszeit) nach Möglichkeit meiden.
• Lange Baumwollkleidung für das Baby wählen. Wichtig ist die Dichtigkeit des Gewebes. Halten Sie das Kleidungsstück gegen das Licht: Je weniger durchscheinend es ist, desto höher ist der Lichtschutzfaktor.
• Empfehlenswert: Ein Langarm-Shirt oder ein Langarm-Body dazu eine Strampelhose/Strumpfhose oder Babystulpen, die mit über die Füßchen gezogen werden.
• Körperstellen, die sich nicht mit Kleidung bedecken lassen, sollten mit (mineralischer) Sonnencreme geschützt werden.
• Babys Köpfchen benötigt im Sommer einen Sonnenhut mit Nackenkrempe.
• Ein großer, gewebter Baumwollschirm bietet auch für dem Tragenden angenehmen Schatten. Es gibt auch kleine, zusammenschiebbare Schirme mit UV-Filter, die preislich erschwinglich sind und in jede Handtasche passen.
• Auch möglich: Ein leichtes und luftdurchlässiges UV-Schutz Cover, welches über dem Tragetuch oder der Tragehilfe befestigt wird.
• Für das Tragen im Tuch wählen Sie eine Bindeweise, die einlagig um das Kind herum verläuft wie z. B. Bauchkänguru oder Rucksack.
• Tragehilfen sind eine angenehme Alternative im Sommer. Möglich wären Ringsling, Mei Tai oder eine andere Fertigtragehilfe. Auf einen gepolsterten Neugeboreneneinsatz sollte verzichtet werden, stattdessen empfehlen wir eine gut passende Tragehilfe mit einem Rückenteil aus leichtem Tragetuchstoff. Zu einer individuellen Lösung beraten wir gerne.

Sollten Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an unsere Netzwerk-Beraterinnen.